Episoden
Münchner Kindl
January 9, 1972
Die psychisch kranke Martha Hobiehler ist aus der Heilanstalt entflohen. Sie hatte, nachdem sie in einer unglücklichen Beziehung gestanden und ein Kind abgetrieben hatte, an starken Schuldkomplexen gelitten und ein Kind entführt, um dieses als ihr eigenes großzuziehen. Auf der Flucht vor der Polizei verunglückte das Mädchen tödlich, woran sich Martha ebenfalls die Schuld gibt. Kurze Zeit nach ihrer erneuten Flucht aus der Anstalt entführt Martha wieder ein Kind, die kleine Ulrike Benssen, woraufhin in den Fernsehnachrichten die Fotos von Hobiehler und Ulrike gezeigt werden und Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche gebeten wird.
Wenn Steine sprechen
February 13, 1972
Der Fall Geisterbahn
March 12, 1972
Auf dem Rummelplatz vergnügt sich Kriminalhauptmeister Klipp vom Einbruchsdezernat am Schießstand, während sich im Schaustellerwagen der Familie Forster ein handfester Ehekrach abspielt. Nachdem Klipp sich bei der Wahrsagerin Madame Silvia hat beraten lassen, findet er Otto Forster erschossen in einem Wagen von dessen Geisterbahn. Klipp sichert umsichtig den Tatort und die Zeugen und wartet, bis Hauptkommissar Konrad von der Mordkommission eintrifft.
Kennwort Fähre
April 3, 1972
Bei einer nächtlichen Fährfahrt von der Schweiz zurück nach Deutschland stürzt Edith Reiser in den Bodensee. Eine umgehend eingeleitete Suchaktion bleibt erfolglos. Aufgrund der niedrigen Wassertemperaturen ist es unwahrscheinlich, dass sie den Unfall überlebt hat. Obwohl es sich offensichtlich um ein Unglück handelt, nimmt Kommissar Lutz die Ermittlungen auf, um ein Verbrechen ausschließen zu können. Der Ehemann kann mit einem möglichen Verbrechen nichts zu tun haben, da er ein Alibi hat. Er war zum Zeitpunkt des Unglücks auf einer Bootsmesse in Friedrichshafen.
Kressin und die Frau des Malers
May 28, 1972
Drei Kunsträuber dringen am helllichten Tag als Besucher getarnt in eine Gemäldegalerie ein. Während einer den Wachbeamten außer Gefecht setzt, schneiden die beiden anderen, von anderen Besuchern unbemerkt, mit einem Cuttermesser Bilder aus ihren Rahmen. Als schließlich Alarm ausgelöst wird, flüchten die Täter. Zolloberinspektor Kressin vergnügt sich derweil auf einer Party und findet Gefallen an einer hübschen Blondine – Anna, der Frau des Kunstmalers Fred Markwitz. Als er sich eines seiner Bilder näher ansieht, kann er nicht viel Gefallen daran finden. Er behält lieber die Frau des Malers im Auge und spricht sie an, doch sie ist sehr kühl und distanziert. Max, ein Freund ihres Mannes, erscheint, und beide verlassen die Party. Kressin flirtet zum Trost mit Rita, einer Bewunderin von Markwitz und seiner Kunst und lädt sich kurzerhand bei ihr zur Übernachtung ein.
Strandgut
June 26, 1972
Dr. Georg Breitenbach wird zwischen Wenningstedt und Kampen zusammengeschlagen. Er kann sich an nichts mehr erinnern. Friedrich Wilhelm Warrlau, angehender Staatssekretär, hat sich in den Dünen den Arm gebrochen und ist auch sonst erheblich verletzt. Angeblich ist er in eine Flasche getreten. Jetzt tritt Kommissar Finke in Aktion, denn er hat Fotos erhalten, die alle Betroffenen in eindeutigen ...
Kressin und der Mann mit dem gelben Koffer
July 9, 1972
Kressin bringt seine Freundin Ines zum Flughafen. Kaum hat er sie verabschiedet, gerät die nächste Dame in sein Visier. Als er sie auf dem Parkplatz in den Rolls-Royce seines Erzfeinds, dem Gangsterboss Sievers, einsteigen und kurz darauf in einen Sportwagen umsteigen sieht, fährt er ihr kurz entschlossen nach. Versteckt wartet ein Attentäter mit Scharfschützengewehr im Dachgeschoss von Studio Bonn des WDR, einem Nachbargebäude des Bonner Bundeshauses. Als ein Mann mit einem gelben Koffer aus einem Taxi steigt und auf das Gebäude zugeht, wird er tödlich getroffen und bricht zusammen. Im Gedränge der Passanten entwendet ein Komplize des Attentäters den Koffer und verstaut ihn in einem bereit stehenden Pkw, geht dann aber weiter und verschwindet zu Fuß. Der Attentäter fährt mit dem Aufzug ins Erdgeschoss, begegnet dabei Friedrich Nowottny, geht seelenruhig zu dem Auto. Er steigt ein und entkommt unerkannt, während Polizei und Spurensicherung sich um den Toten kümmern.
Rechnen Sie mit dem Schlimmsten
September 24, 1972
Rattennest
October 8, 1972
Bernd Laschke wird aus dem Gefängnis entlassen und versteckt sich vor den Mitgliedern der Bande, der er früher angehörte. Deshalb will er mit seiner Familie in die DDR übersiedeln, jedoch wird er aufgrund seiner kriminellen Vergangenheit wieder nach West-Berlin zurückgeschickt, einige Zeit später kehrt auch seine Familie aus der DDR zurück. Laschke wird vom Bandenboss Jerry, den Bandenmitgliedern „Frankenstein“ und Stocker gesucht, da sie befürchten, er könnte sie alle verraten. Jerry hatte sich nämlich nicht an die Abmachung gehalten und Laschke weder im Gefängnis Vergünstigungen verschafft noch hat er ihm seinen regulären Anteil zukommen lassen. Laschkes Frau und sein Sohn suchen ihn ebenfalls und da sie über das Meldeamt nicht weiterkommen, wenden sie sich an die Polizei, wo Kommissar Kasulke auf den Fall aufmerksam wird. Schließlich konnten die anderen Bandenmitglieder nie gestellt werden und treiben noch immer ihr Unwesen mit Schutzgeld-Erpressung und Überfällen auf Betrunkene.
Die Samtfalle
November 12, 1972
Mareks Assistent Wirz findet eine männliche Leiche auf einer Landstraße. Der Mann ist schon seit zwölf bis vierzehn Stunden tot, sein Gesicht ist unkenntlich, da offensichtlich ein LKW über seinen Schädel gefahren ist. Weder ein Unfall, noch Selbstmord oder gar Mord sind auszuschließen. Der Tote stellt sich als der Spediteur Sebastian Kremer heraus. Wirz überbringt der Witwe Marion Kremer, der dritten Ehefrau des Toten, und Kremers Tochter Isabell die Todesnachricht.
Kennwort Gute Reise
December 10, 1972
Die Freunde Rudi, Fred und Jürgen, die sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser halten, träumen vom großen Geld, und planen einen Geldtransport zu überfallen. Die Transportfahrer Seibert und Friese haben bei früheren Fahrten das Gefühl, beobachtet und von verschiedenen PKWs verfolgt worden zu sein, und teilen ihren Verdacht der Polizei mit. Konrads Assistent Robert begleitet die nächste Fahrt, doch werden er und die Fahrer von dem Trio ausgetrickst, und die Freunde entkommen mit etwa 750.000 Mark. Um nicht mit der Beute geschnappt zu werden, vergraben sie diese, bis auf 3000 Mark für Fred, nahebei im Wald.